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Prozessgasverdichteranlage für anfallendes Begleitgas bei der Erdölexploration.
Aufgabenstellung
Das in der Separationskolonne getrennte Begleitgas des Erdöls soll, anstatt der Verbrennung über die Gasfackel, komprimiert und gekühlt werden, wobei die wertvolleren Bestandteile, z.B. Propan, Butan, durch Kondensation getrennt werden und das Restgas
einer sinnvollen Verbrennung zugeführt wird.
Die Verdichteraggregate sollen als mobile Containeranlagen ausgeführt werden, um sie bei Bedarf anderen Bohrstellen zuzuordnen.
Anlagenparameter
| Gasmenge |
7200 |
m³/h |
| Ansaugdruck |
1,02 |
bar (a) |
| Enddruck |
20 |
bar (a) |
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| Gasanalyse in Vol. % |
| |
| Methan |
47,14 |
| Äthan |
23,47 |
| Propan |
15,04 |
| Butan |
8,32 |
| Pentan |
2,95 |
| Hexan |
0,93 |
| Stickstoff |
1,32 |
| H2S |
0,40 |
| CO2 |
0,89 |
H2S max. 3 % zulässig |
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Anlagenkonzeption
3 Prozessgas Verdichter Typ VMY 436, als Containeranlagen ausgeführt mit einer Antriebsleistung von 390 kW je Verdichter. Volumenregelung durch stufenlos verstellbarem Kapazitätsschieber.
3 separat aufgestellte, luftgekühlte Gaskühler einschließlich Gaskondensat-Abschleusung
Nutzen
Verwertung des sonst nutzlos verbrannten Begleitgases als flüssige Kohlenwasserstoffe und Verbrennen des Restgases in Kesselanlagen.
Reduzierung der Schadstoffemission zum Schutz der Umwelt.
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